AUFTRAG & SATZUNG  
Die Gründung des SLW 1889 bettet sich in der Fürsorgegeschichte in die ausgehende „Rettungshausbewegung“ als Nachfolgeeinrichtungen der Findel- und Waisenhäuser ein. Nach dem Gründungsmythos lebte sie von der Aufgeschlossenheit seines Gründers für soziale Fragen und dem sozialen Engagement der Vorstandsmitglieder des Drittordens, dessen Direktor Pater Cyprian Fröhlich nach seiner Versetzung nach Koblenz geworden war.

Die „Rettung hilfsbedürftiger und verwaister Kinder“ als ein Ausdruck der Lösung der sozialen Frage in der damaligen Zeit ist seit der Gründung des SLW durch Pater Cyprian Fröhlich Motivation und Leitidee unseres Sozialwerks. Als gelebte Nächstenliebe hat unser caritatives Engagement(Caritas von unten im Sinne des Hl. Franziskus) auch über die vielen Jahre seit dem Beginn und die damit verbundenen zeitgemäßen Anpassungen diese in unseren Wurzeln liegende verpflichtende Programmatik zum Inhalt und Maßstab unseres Handelns gemacht. (P.C.F.: „Bei allem Guten bin ich dabei“)

Heute betreuen wir Kinder, Jugendliche und Familien in belastenden und von Ausgrenzungserfahrungen geprägten Lebenslagen. Die zeitgemäßen Hilfeformen stehen in der Nachfolge des geschichtlich geprägten Selbstverständnisses und zeichnen sich bei aller Einbindung in die wohlfahrtsstaatlichen Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe als bewusste wertegebundene Dienstleistung aus, die auch den Einsatz eigener Mittel und Ressourcen zur Verwirklichung dieses Auftrags vorsieht.

Wenn auch Armut, Ausgrenzung und Verlassenheit viele Gesichter zeigt und im weltweiten Vergleich relativ ist, so verstehen wir uns bewusst auch als ein gesellschaftliches Korrektiv der auch hierzulande in eigener Weise Not leidenden Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien.

 
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