Das SLW verstand sich von Beginn an als Förderer einer besseren Zusammenarbeit der verschiedenen Kinder- und Jugendfürsorgeorganisationen im caritativen Katholizismus. P. Norbert Kamshoff, Redakteur des "Sozialdienst Katholischer Frauen", sah im Seraphischen Liebeswerk einen Mitbegründer des 1897 gegründeten Zentralverbandes und die „Mutter der katholischen Caritasbewegung. Die Einrichtung der Diözesan-Caritasvertreter, die Anordnung der Caritastage, die Entstehung der Caritas-Zeitschrift, die Gründung des Marianischen Mädchenschutzvereins entstammen dem Seraphischen Liebeswerk“

(aus Andreas Henkelmann: Caritasgeschichte
zwischen katholischem Milieu und Wohlfahrtsstaat,
S. 135)
 
  Folgerichtig ist das SLW mit seinen Einrichtungen und Diensten auch heute noch kooperativ dem Deutschen Caritasverband als Dachverband angeschlossen. Die Zusammenarbeit konkretisiert sich in den Gliederungen des DCV und vor allem in seinem Fachverband BVkE, Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe e.V.
 
Fachverbandlich liegt neben den fachpolitisch agierenden Mitgliederversammlungen, Bundestagungen, Fachausschüssen und Forumskonferenzen auf Bundesebene der Schwerpunkt der Kooperation in den lokalen Gremien (z.B. „Runder Tisch“) und diözesanen Arbeitsgemeinschaften (z.B. „AGkE Trier/ Heimleiterrunde“).
 
  Neben dieser geschichtlichen und wertegebundenen fachverbandlichen Zusammenarbeit ist das SLW mit seinen Einrichtungen und Diensten auch Mitglied in der IGFH, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen. Diese Mitgliedschaft dient ebenfalls der fachlichen Vergewisserung und Entwicklung. Aktuell wirken wir konkret im bundesweiten „Arbeitskreis Inobhutnahmen“ mit und partizipieren ähnlich wie beim DCV am Fortbildungsangebot der IGFH.